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Kurzmeldungen

Weihnachtsgrüße

Weihnachtsgrüße

 

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Arbeit nervt. Kritik der Lohnarbeit

Datum: 
Freitag, Juli 22, 2011 - 12:00 - 15:00

Einerseits rufen alle nach Arbeit doch in der Regel ist auch jeder froh, wenn sie vorbei ist. So gut wie alles, was an Arbeit heute stört, hat mit dem Zweck zu tun, zu dem sie im Kapitalismus stattfindet. Klar, schon immer musste Arbeit aufgewendet werden, um nützliche Dinge herzustellen. Doch im Kapitalismus ist die Nützlichkeit der Arbeitsprodukte nur ein Mittel für den Zweck, diese Produkte möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um Biotomaten oder Tretminen handelt und wie man selber ihre Nützlichkeit beurteilt. Die Arbeitgeber wollen mit dem Verkauf der hergestellten Waren einen Profit einfahren. Und die Arbeitnehmer wollen den Lohn, weil sie damit Zugriff auf die »schöne, bunte Warenwelt« haben. Dabei wollen die Arbeitnehmer prinzipiell einen möglichst hohen Lohn und die Arbeitgeber einen möglichst hohen Profit, weshalb die wenigsten Lohnerhöhungen freiwillig zustande kommen. Dieser Gegensatz zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern liegt aber nicht an der Bosheit bzw. der Gier der Unternehmer. Er ist in der Konkurrenz begründet, die in der Marktwirtschaft immer herrscht und lässt sich unter diesen Bedingungen daher auch nicht aufheben: weder durch stärkere Gewerkschaften und mehr Umverteilung von »oben nach unten«, noch durch die Einführung eines Mindestlohnes oder eines bedingungslosen Grundeinkommens, den Boykott von »Billigläden« bzw. den bewussten Konsum oder selbstverwaltete Betriebe. Warum all diese Ansätze Armut und Elend nicht aus der Welt schaffen, wollen wir mit euch in einer Diskussion über Lohnarbeit im Kapitalismus klären.

Der Workshop findet im Rahmen des Camps “FREIHEIT.leben.PUNKT!” statt.

http://www.freiheitlebenpunkt.tk/

auf dem Gelände des UJZ Peine (zwischen Hannover und Braunschweig).

Disko Hannover zu Extremismus

Datum: 
Donnerstag, Dezember 2, 2010 - 20:00 - 22:00

»In der Mitte liegt die Kraft«

Dieses Credo gilt auch in der Politik – zumindest nach Ansicht von Extremismustheoretiker_Innen. Mit der Extremismustheorie sollen demokratische Strukturen gegen die Feinde von Freiheit, Verfassung und Pluralismus verteidigt werden. Die selbsternannte politische Mitte beließ es bekanntermaßen nicht mit theoretischen Überlegungen, sondern betraute das Bundesamt für Verfassungsschutz mit der Überwachung extremistischer Strukturen. Wer gerade noch rechts bzw. links ist und wer die Grenze legitimer Meinungsäußerung in der BRD überschreitet, wird anhand der Ablehnung der Verfassung bzw. der freiheitlich demokratischen Grundordnung definiert. Dabei stehen Nationalsozialismus, Stalinismus und Islamismus in einer Reihe.

Diese skurrile Folge wirft schon die Frage auf, ob eine derart wertungsoffene Formel überhaupt haltbar ist. Außerdem wollen wir mit euch die Auswirkungen der Extremismusformel auf politische Auseinandersetzungen diskutieren.


Donnerstag 2. Dezember | 19Uhr | Sturmglocke

(Klaus-Müller-Kilian-Weg 1, 30167 Hannover)

»Disko Hannover« ist ein monatlicher Diskussionstermin zu grundsätzlichen politischen Fragen. Hier können Fragen gestellt werden, die in anderen Debatten angeblich allen klar waren. Ohne Expert_innenjargon wollen wir zusammen Grundlagen diskutieren. Wir laden alle ein, denen eine vage »richtige politische Gesinnung« nicht ausreicht. Wer bei der nächsten nervigen politischen Diskussion mit Lehrer, Professorin, Onkel… ein paar neue gute Argumente haben will, ist hier richtig. Und: Wer grundlegend etwas an den Verhältnissen ändern will, braucht neben aller berechtigten Empörung Wissen darüber, was genau man abschaffen will. Aus den Diskussionen können sich weitere Fragen ergeben oder andere Themen von jeder und jedem vorgeschlagen werden, die auf den nächsten Diskos diskutiert werden sollen.

Disko Hannover ist eine Veranstaltungsreihe von

fastforward hannover und
assoziation gegen kapital und nation hannover (junge-linke)

Imperialismus

Datum: 
Donnerstag, November 4, 2010 - 01:00 - Freitag, November 5, 2010 - 00:59

Schon der Gedanke einer allgemeinen Humanitären Hilfe entspricht nicht nur dem imperialistischen Denken von gerne spendenden Staatsbürger_innen. Jegliche Form von Humanitärer Hilfe ist Teil des Imperialismus. Inwieweit die Hilfsorganisationen dies in ihrer sogenannten Humanitären Hilfe einplanen ohne es zu erkennen, wird - neben der Klärung was Imperialismus ist - Gegenstand der Diskussion sein.

Vorsicht, frisch gestrichen!

25. April 2002
Wir sind umgezogen und es ist noch längst nicht alles da, wo es hin soll. Aber wir arbeiten dran. Wir bitten um Nachsicht, wenn der eine oder andere link noch ins Leere führt.

Der aktuelle Link:
Antifaschistische Aktion Hannover, denn am 27. April 2002 marschiert die NPD in Barsinghausen

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