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Nation und Geschlecht

Datum: 
Samstag, September 11, 2010 - 18:00 - 21:00

Workshop von Kritik im Handgemenge Bremen auf dem bundesweiten antinationalen Workshop-Tag in Bremen

Sexismus behauptet eine Wesensdifferenz zwischen Männern und Frauen, die in ihrer Natur begründet sei. Nation ist die politische Form kapitalistischer Herrschaft. Menschenrechte begründen die Herrschaft des Kapitals. Bürgerliche Gesellschaft unterteilt sich in eine öffentliche und private Sphäre. Frauen waren lange Zeit aus den Menschenrechten ausgeschlossen und ins Private eingeschlossen. Die 1. Frauenbewegung kämpfte dafür, dass Frauen als Teil der Nation anerkannt werden. Die 2. Frauenbewegung stand vor der Situation, dass Frauen weitgehend gleiche Rechte hatten, das gesellschaftliche Macht/Ohnmacht-Verhältnis der Geschlechter jedoch unverändert blieb. Die Queer-Bewegung will Geschlechter auflösen und interessiert sich (meist) nicht für Kapitalismus und Nation. – Auf dem Workshop soll dem historischen und logischem Verlauf des Verhältnisses von Nation und Geschlecht nachgespürt werden. Und skizziert werden, wie sich der moderne Sexismus (als gesellschaftlich wahr gemachte Lüge) gerade durch kapitalistische Verhältnisse reproduziert.

11.9., 16-19 uhr (WS-phase 2)